Mixing units, measuring equipment and service around the coolant. A coolant is only as good as the mix it runs in. Here you will find the mixing unit that makes the concentration repeatable, the refractometer to check it with, and the service for when the emulsion has already gone off.
Emulsion mixed by hand varies — in exactly the concentration that matters. Too thin means corrosion and short service life; too rich means foam, residues and skin exposure. A mixing unit takes the operator out of the equation.
Ein Kühlschmierstoff-Mischgerät wird direkt auf das Gebinde montiert — Kanister, Fass oder IBC — und nutzt den Wasserdruck, um Konzentrat anzusaugen und im eingestellten Verhältnis mit Wasser zu mischen. Die fertige Emulsion läuft direkt in den Maschinentank oder in den Vorratsbehälter.
Der Unterschied zum Ansetzen von Hand ist nicht die Bequemlichkeit, sondern die Streuung. Von Hand angesetzt schwankt die Konzentration von Ansatz zu Ansatz und von Bediener zu Bediener, und genau diese Schwankung steht hinter einem großen Teil der Probleme, die später dem Produkt angelastet werden: Schaum, Rückstände auf Werkstücken, Hautbeschwerden, kurze Standzeiten. Ein Emulsionsmischgerät mit Einstellbereich 0–25 % liefert dasselbe Verhältnis bei jedem Ansatz.
Ab wann es sich lohnt: praktisch ab der zweiten Maschine. Wer nur eine Maschine mit kleinem Tank betreibt, kommt von Hand aus — sobald mehrere Tanks regelmäßig befüllt und nachgefüllt werden, ist der Aufwand pro Ansatz der falsche Maßstab, entscheidend wird die Wiederholbarkeit.
Wird das Gerät an einem IBC betrieben, gehört der IBC-Adapter mit Halterung dazu. Am 208-Liter-Fass wird direkt montiert.
Refraktometer: der abgelesene Wert ist nicht die Konzentration
Kontrolliert wird die Konzentration mit einem Handrefraktometer — Brix 0–20 %, Teilung 0,1. Der Punkt, an dem in der Praxis am häufigsten falsch gerechnet wird: der abgelesene Brix-Wert muss mit dem produktspezifischen Refraktometerfaktor multipliziert werden. Ohne diesen Faktor ist der Wert nur eine Zahl auf einer Skala und nicht die Konzentration im Tank. Der Faktor steht im Datenblatt des Kühlschmierstoffs.
Gemessen wird täglich, jedenfalls bei hohem Verbrauch oder wechselnden Bearbeitungen. Nitrit und pH-Wert kommen wöchentlich dazu — das schreibt die TRGS 611 vor, die Werte stehen im Beitrag Aufgaben von Kühlschmierstoffen.
Wenn der Ansatz bereits gekippt ist
Riecht die Maschine, ist der Zeitpunkt für Messtechnik vorbei. Dann hilft nur der komplette Wechsel mit Systemreinigung: Systemreiniger einwirken lassen, Altemulsion absaugen und als gefährlichen Abfall entsorgen, Tank und Arbeitsraum mechanisch reinigen, spülen, neu ansetzen. Der Ablauf steht Schritt für Schritt im Beitrag CNC-Maschine reinigen.
Die Konzentrate selbst finden Sie im Katalog Kühlschmierstoffe — BASE201, UNI301, PRO302, BVR301 und der esterbasierte VEG001, dazu das Dielektrikum EDM601. Welcher Typ zu welchem Werkstoff passt, erklärt der Beitrag Arten von Kühlschmierstoffen.
Wie viel Konzentrat für einen Neuansatz oder eine Nachdosierung gebraucht wird, rechnet der KSS-Rechner aus. Warum die Konzentration im Betrieb von allein steigt und der Nachfüllansatz deshalb dünner sein muss als der Erstansatz, steht im Beitrag Mischen von Kühlschmierstoffen und Wasserqualität.